Programm 1
Nach der Zeit
Franz Liszt (1811-1886)
Liebestraum Nr.1 "Hohe Liebe"
Am Rhein, im schönen Strome
Nuages gris, S.199
Hans Huber (1852-1921)
Bilderbuch ohne Bilder
/10 Fantasien über Hans Christian Andersens gleichbennante Dichtung/
Beat Furrer (*1954)
voicelessness (the snow has no voice)
Robert Schumann (1810-1856)
Geistervariationen Wo0 24
Was bleibt, wenn die Zeit vergangen ist? Welche Spuren hinterlassen Erinnerungen, Erfahrungen und vergangene Augenblicke? Die Werke von Franz Liszt, Hans Huber, Beat Furrer und Robert Schumann nähern sich diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven. Zwischen romantischer Erinnerung, musikalischen Bildern und zeitgenössischer Klangsprache entsteht ein Programm über Zeit, Vergänglichkeit und Nachhall. Vergangenes erscheint dabei nicht als abgeschlossene Geschichte, sondern als etwas, das in der Gegenwart weiterwirkt.
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Programm 2
Fragil
Beat Furrer (*1954)
voicelessness (the snow has no voice)
Arnold Schönberg (1874-1951)
Drei Klavierstücke Op.11
Alexandra Stoyanova - Hermentin (*1968)
Fragil
Claude Debussy (1862-1918)
La cathedrale engloutie
Feux d`artifice
George Benjamin (*1960)
Shadowlines /6 Canonic Préludes for Piano/
Fragilität kann in der Musik als Stille, als Spannung, als Zerbrechlichkeit oder als besondere Empfindlichkeit des Klangs erscheinen. Werke von Beat Furrer, Arnold Schönberg, Karastoyanova-Hermentin, Claude Debussy und George Benjamin bewegen sich zwischen Klang und Stille, Verdichtung und Auflösung. Das Programm verbindet Musik des frühen 20. Jahrhunderts mit zeitgenössischen Werken und eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf einen Moment, in dem Klang seine Stabilität verliert und etwas Neues entstehen kann.